Bereits im Jahr 689 wird die Stadt auf dem Planeten Janus Urkundlich erwähnt, als Kaiser Konrad "der Kleine" II in Mayapan sein Lager aufschlägt. Die Schriftstücke berichten von "einer Stadt auf einer Insel zu Fuße der Berge", welche schon bald darauf zu einem wichtigen Handelspunkt auf dem Weg zwischen der Gebirgsregion im Norden und den Ebenen im Süden wird.
Luftbild

Um das Jahr 1000 wurde mit dem Bau einer Festung auf dem Bergrücken über der Stadt begonnen, um die Passstraße besser überwachen zu können. In mehreren Schritten erfolgte über die kommenden 700 Jahre der Ausbau zur heutigen Größe.
Frontansicht der Festung

Nordansicht

Die Zentralburg der Festung

Mit der Zeit folgten kleinere Burgen auf den steilen Berggipfeln im Westen und Süden. Während die südliche Burg inzwischen verfallen ist, ist die "Krähenburg" im Westen, nicht zuletzt der herrlichen Aussicht und der guten Küche wegen, immernoch ein beliebtes Ausflugsziel für Tagestouristen.
Die Krähenburg


Nahaufnahme von Osten

Ausblick Richtung Stadt


Im Jahr 1051 wurde der ursprüngliche Stadtkern von der Insel auf das Land unterhalb der Festung verlegt.
Der historische Rathausplatz

Gleichzeitig wurde mit dem Bau der ersten Stadtmauer begonnen. Diese wurde im laufe der Jahre immer wieder nach Außen verlagert, da die Stadt rapide an Einwohnern zu nahm. Heute ist nur der imposante Äußere Ring noch vorhanden.
Blick von Westen auf die Stadtmauern

Immer wieder folgten dem Ausbau der Stadt auch Erweiterungen des Wehrsystems mit immer neuen Bastionen.
Nördliche Bastion am Berghang

Altstadt von Norden mit der nördlichen Flussbastion

Südliche Bastion am Hang unterhalb der Festung

Südliche Bastion am Fluss

Südliches Stadttor

1378 baute man, als Folge des 15-Jährigen Krieges von 1360 - 1375, die Insel in eine Wehranlage um, um zukünftig besser gewappnet zu sein.

Nur etwa 100 Jahre später, 1467, began man mit dem Bau einer Kathedrale auf der befestigten Insel. Außlößer war der Besuch des Erzbischofs 2 Jahre vorher, welcher ein "fehlen im wahren Glauben und Irrführung durch die teuflisch Habgier" bemängelte.
Die Zeit zwisachen den Jahren 1843 und 1847 sollte sich als eines der schlimmsten Kapitel in der Geschichte der Stadt herausstellen, als zuerst eine große Dürre in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine Hungersnot herauf beschwor, worauf die Menschen des Umlandes zu Tausenden auf der Suche nach Essen und Arbeit in die Stadt ströhmten. 1846 schließlich zerstörte ein starkes Erdbeben die Stadt. Dem darauf folgenden Großbrand fiehlen etwa 75% der Gebäude und 50% der Bevölkerung zum Opfer.
Viele zerstörte historische Bauten wurden in der Folge durch modernere Gebäude ersetzt, so, das Heute eine Mischung aus mittelalterlichen Fachwerkhäusern und der Architektur des 19. Jahrhunderts das Stadtbild der Altstadt prägt.
Südwestansicht:

Innenstadt

Altstadt von Norden aus

Die Kathedrale wurdse aufgrund der hohen Kosten nicht wieder aufgebaut. Statt dessen errichtete man in den Ruinen ein Hospital für Arme und Kranke.
Heute, 150 Jahre danach, baut man die alte Kathedrale wieder auf, welche über Jahrhunderte ein Wahrzeichen der Stadt war und nun wieder sein soll. Gleiches versucht man mit den Resten der alten Befestigungsanlagen und Burgen rund um die Stadt.
Baustelle der Kathedrale

Ansicht von Süden auf die Parkanlage am Fluss
