Die unabhängige Stadtaufsichtsbehörde und Kontrollstelle von Physillia eröffnet hiermit ihren monatlichen Lagebericht über die wirtschaftliche, demografische und kulturelle Entwicklung der Stadt.
Wir werden nicht vom Bürgermeister bestochen.
Physillia beherbergt derzeit ca. 104.000 Einwohner. Ein aktuelles Satelittenbild der gesamten Umgebung:

Vor kurzem siedelten sich die ersten Bürger der Oberschicht an. Vermutlich, da sie einen billigen Nachbau des Brandenburger Tors vor der Tür haben. Verstehe jemand die Reichen.



Der Bürgermeister soll dies wie folgt kommentiert haben: "Endlich haben wir auch die geilen Schlitten und die Wei... weisen Damen in der Stadt!"
Hier noch Bilder des Brandenburger Tors, aus 100 % Lego-Steinen zusammengebaut. Dahinter ließen sich die Stadtplaner einen Parkstreifen einfallen, um die unfassbar hohen Ansprüche der Oberschicht an ihr Lebensumfeld zu erfüllen:


Gerade traf ein aktuelles Foto von der Eröffnung des neuen Rathauses ein, inklusive spektakulärer Lichtshow und Feuerwerk:

Nunja, hat wohl nicht geklappt. Dafür sind die Bürger stolz auf ihr hübsch beleuchtetes Riesenrad.

So stolz, dass sie jeden, der behauptet es "drehe sich nicht" ohne Umschweife in den Fluß werfen.
Nun zur aktuellen Entwicklung der Stadt, leider ist das Foto veraltet. Im Moment ist das Gebiet bis zur Tunneleinfahr bebaut, wie auf anderen Fotos zu sehen.

Rechts sehen Sie das Industrieviertel, dass derzeit die Stadt verpestet. Der Bürgermeister wirbt auf seiner Website mit diesem Bild:

Am Tag nach Erscheinen des Bildes, machte ein Fotojournalist folgendes Foto:

Es zeigt den Windpark aus der gleichen Perspektive, anscheinend befinden sich ein paar Meter dahinter Ölfelder. Außerdem weiß jeder, dass die Windräder in der schmutzigsten Gegend überhaupt stehen...
Doch Parks werden fleißig gebaut. Zum Beispiel dieser Stadtpark, an den sich Mehrfamilienhäuser der Mittelschicht und oberen Klasse angesiedelt haben.


In dieser Gegend setzten die Stadtplaner auf europäischen Stil und sorgten für viele Altbauwohnungen für gut betuchte Familien:

Ein weiteres Großprojekt entsteht in Form des "Parks der sozialen Begegnung":

Er trennt die Villengegend der Führungskräfte von den Wohnblocks der Arbeiter und in den Parks können die reichen Babys dann mit den armen Babys spielen, daher der Name.

Zu guter Letzt noch die aktuelle Verkehrsübersicht:

Durch den Bau eines Tunnels, der den Süden der Stadt mit dem Industriegebiet verbindet, konnte die Schnellstraße entlastet werden.

Noch ein paar Impressionen der Stadt:


EILMELDUNG: Gerade kam ein aktuelles Bild von der Rathaus-Show herein. Die Lichttechniker haben anscheinend kein gutes Händchen für ihren Job:

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Mit freundlichen Grüßen,
Die unabhängige Stadtaufsichtsbehörde und Kontrollstelle von Physillia