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Autor Thema: Wiens virtuelle Zwillingsstädte (Journal)  (Gelesen 1892 mal)
sir roland

Bürgermeister
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« Antworten #45 am: 27. Januar 2010, 19:24:07 »


Mitwirkende
ma1: magistratsabteilung für den bürgermeister und seine sekräterin - Sir Roland
ma1.S: die sekräterin - Sechsi Bein
ma17: magistratsabteilung für kraftwerke und andere umweltverschmutzer - Alfons Stink
ma18: magistratsabteilung für umweltschutz - Betula Pendula

Erster Akt:
Eine Radio, Fernseh und Internetbotschaft. Live auf allen Sendern und Kanälen, titelbericht in den zeitungen.

1: Sehr geehrte Bewohner der Städte BEHA und Vienna, sowie seit kurzem auch Wei Ye Na (Anmerkung: Wien auf Japanisch), ich habe Ihnen eine schreckliche Nachricht zu überbringen.
Unsere werten Mitarbeiter der MA15 für außenpolitik und ihr vorsitzender Klemens Tarvos haben mir, und ich möchte es nun Ihnen mitteilen, dass unsere Heimatstädte leider gottes geschlossen werden müssen. doch von anfang an.
Alles begann mit BEHA, einer jungen Stadt auf einem ebenfalls jungen Planeten Tarvos, an dessen namensgebung übrigens unser hochgeschätzter Klemens Tarvos maßgeblich beteiligt war. Sie handelte fleißig und durchwegs erfolgreich mit anderen Städten in ihrer Umgebung. Neben Straßenverbindungen gab es schon bald auch flug- und schiffswege zu nahen und fernen metropolen.
Das Volk lebte glücklich und zufrieden, dank der guten Fürsorge ihres Bürgermeisters, Sir Roland.
17: Amen.
1: Entschuldigung, das war der Stink, sie wissen schon, der mit seinem Vettern in der Fabrik.
17: ich dachte schon, da wär gras über die sache gewachsen.
18: wie den, wenn ihre fabriken die ganze umwelt verschmutzen, da wächst ja nixmehr.
1: ich glaube heute ist nicht der richtige Tag für solche Streitigkeiten. Wenn ich nun fortfahren dürfte.
17: wos, sie foarn scho weg. Darf i weiterreden.
18: nein ich! ich will!
1: ich glaub do hams was falsch verstanden. nun weiter in der geschichte. es war also alles in butter. da meldeten die asterologen die entdeckung eines neuen planet, er sollte Belinda genannt werden. Dies ist der Name einer Tochter einer Schwester einer Freundin einer Tante zweiten Grades meiner Frau. Wir beschlossen sogleich die besiedelung des neu entdeckten planetens. Vienna sollte die neue Stadt heißen und mein Imperium, äh unsere Gemeinschaft vergrößern.
17: und das imperium schlägt zurück. tamtamtamdaaam. verzeiung, bin schon ruhig.
1: danke. also, wo war ich stehen geblieben?
17: beim Imperium.
1: genau, also ich wollte für mein eigenes wohl mein imperium erheblich vergrößern, um fünfzig prozent, wenn wir genau sind. aber ich glaub nicht, dass ich das hier erwähnen sollte.
17: ach was, machen sie ruhig weiter, ich wollt schon immer bürgermeister werden.
1: hört nicht auf ihn, sein name ist nur Stink, Alfons Stink. er hat die lizenz blödsinn zu reden.
17: das kommt mir irgendwie bekannt vor. mmmh, mal überlegen ...
1: so, jetzt ist er endlich beschäftigt. Auch Vienna entwickelte sich prächtig, wurde größer und größer und das ganze erreichte seinen höhepunkt mit der eröffnung eines famosen megabauwerks, ich nannte es "DIE GURKE", fragt mich nicht wieso. Sieht doch eher aus wie der Kern einer Mango. aber egal. Es kam zu kurzen Handelsschwierigkeiten, die ersten Anzeichen des drohenden unheils. so wurde eine neue Stadt gegründet: Wei Ye Na. Doch sollte diese Stadt nie die 5000er Marke durchbrechen. Denn nun kam das Ende.
17: Sehr gut abgeles ... äh gesprochen Herr Bürgermeister. Kömma gehn?
1: na, setzen. fünf.
17: Ist ja gut, Herr Lehrer.
1: Ähem.

Zweiter Akt.
Nach einer kurzen Werbeeinschaltung (ein gewisser MC wirbt für einen kostenpflichtigen Multilooser) geht es weiter.

1: Heute, um 16 Uhr ereilte uns die Nachricht, dass sich unsere beiden Planeten, Tarvos und Belinda sich mit unglaublicher Geschwindigkeit aufeinander zurasen. Der zusammenstoß ist unvermeidlich. weitere Planeten werden zur selben Zeit aufeinander treffen - hier ist eindeutig etwas übermenschliches im Spiel - und etwas neues wird sich formen. doch weiß noch keiner so genau was.
1.S: Äh, Chef, hier ist eine Nachricht für sie.
(Bürgermeister liest)
1: Unsere Wissenschaftler haben soeben herausgefunden, was sich danach bildet: ein sogenannter SOLO. ich habe jedoch keine Ahnung was das ist, doch müssen wir die Chance nützen. Der große Umzug steht bevor.
Packt eure Koffer und folgt mir nach. Wir haben neue welten zu entdecken. Lasst uns nicht verzagen, sondern Sir Roland fragen. hehe. Folgt mir und Ihr werdet sehen, die Welt in die wir vorstoßen wird schöner und größer als alles je zuvor gesehene. Wir und damit meine ich jeden von euch, haben den Auftrag für unsere Nachfahren die selben Bedingungen zu schaffen, wie wir sie hatten.
17: also schlechte.
1: Ruhe. Wir werden das schaffen. Wir werden eine neue Stadt errichten und ihr zu ruhm und ehre verhelfen. Lasst uns für eine bessere, schönere und vorallem sicherere Welt kämpfen. Legen wir uns ins Zeug und schaffen wird das, was heute noch unmöglich klingt. es ist nie zu spät, aufzuhören.
17: da geb ich ihnen völlig recht. es wird die leute gerade zu aufmuntern wenn sie das hören.
1: äh, natürlich meinte ich: es wird nie zuspät sein aufzugeben.
17: Bravo. Noch besser.
1: Ach hörns doch auf. Noch ein mal: Es wird nie zu spät sein für ein besseres Leben einzutreten. Also lasst uns den ersten Schritt tun und eine neue Stadt gründen, auf diesem SOLO. Sie soll für immer an unsere erste Stadt erinnern und somit HÓBAR BEHA (Anmerkung: russisch für "Neues Wien").
Ich hoffe sie finden sich in dieser Lage gut zurecht, die magistrate werden abgesehen von der neu gegründeten stadt ihre eigentliche berufung vernachlässigen und mit vereinten kräften für einen geregelten umzug arbeiten. wenden sie sich also an uns, wir werden Ihnen in dieser schwierigen Zeit besonders helfen.
Ich danke für Ihr vertrauen.
Ihr Bürgermeister

Vorhang fällt
Ende von Teil 1.
Danke.
  « Letzte Änderung: 14. März 2010, 20:07:56 von sir roland » Gespeichert


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« Antworten #46 am: 27. Januar 2010, 19:37:46 »

geht doch ^^

is wieder witzig und eine gute Story noch dazu Wink
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« Antworten #47 am: 27. Januar 2010, 19:40:24 »

Mir ist gerade nicht nach lachen.... Aber gut geschrieben.
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« Antworten #48 am: 31. Januar 2010, 02:28:52 »

ganz schöne Schreibarbeit Shocked
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sir roland

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« Antworten #49 am: 14. März 2010, 20:05:49 »




Mitwirkende:
ma1: magistratsabteilung für allgemeines und höheres - sir roland
ma8: magistratsabteilung für umweltschutz und tierschutz - Betula Pendula
ma10: magistratsabteilung für Industrie, Dienstleistungen und Beamte - Alfons Stink

Erster Akt:
Eine Botschaft an die Bevölkerung der Städte BEHA, Vienna und Vienne:

1: Verehrtes Volk, liebe Wählerinnen und Wähler,
es ist uns gelungen, unsere liebgewonnen Städte vor dem Untergang zu bewahren. Wir konnten dank großer wissenschaftlicher Fortschritte unsere Regionen vollständig auf den neuen Planeten Solo transportieren. Trotzallem weise ich sie auf kommende schwierigkeiten hin: uns sind so gut wie alle handelspartern abhanden gekommen, gott sei mit ihnen, und es ist nur ein skrupelloser Tyrann übrig geblieben. Wir konnten ihn dank eines extra angeheuerten Vermittlers namens Okeanos dazu überreden, die preise seiner waren zu senken und unsere Produkte teurer zu kaufen. es mag sich zwar gut anhören, doch bringt dies trotzallem große verluste für unsere Stadtskasse. um die ärgsten budgetlöcher zu stopfen habe ich beschlossen ein verwaltungsreform durchzuführen. da ich gehört habe, dass andere regierungen diese schritte nicht schaffen, aus unfähigkeit oder anderen gründen, möchte ich hier mit eine guten beispiel voran gehen.
nach reiflicher überlegung habe ich mich zu einer monumentalen umgestaltung des magistratswesens entschieden. die neuen magistrate und ihre vorsitzenden sind:
erstens die ma1: magistratsabteilung für allgemeines und höheres - sir roland
ma2: magistratsabteilung für öffentlichkeitsarbeit - Numerus Clausus
ma3: magistratsabteilung für schulisches und sonstige geistige anstrengungen - Claud Schmied
ma4: magistratsabteilung für öffentlichen Verkehr - Maria Buhse
ma5: magistratsabteilung für infrastruktur und sicherheit - Werner Asfalt
ma6: magistratsabteilung für menschenrechte, frauenrechte und familie - Freia Kreuz
ma7: magistratsabteilung für soziales - Ernst Hackl
ma8: magistratsabteilung für umweltschutz und tierschutz - Betula Pendula
ma9: magistratsabteilung für stadtentwicklung - Julia Klein
ma10: magistratsabteilung für Industrie, Dienstleistungen und Beamte - Alfons Stink
ma11: magistratsabteilung für geld und noch mehr geld - Geld Sack

mit diesen vorkehrungen sollte der positiven entwicklung unserer städte nichts mehr im wege stehen.
weiteres möchte ich ankündigen, dass schon bald die offizielle veröffentlichung der stadtwappen und des unionswappens bevorsteht. unter der anwesenheit aller neuen vorstände werde ich dies schon bald präsentieren. ich freue mich auf ihr zahlreiches kommen!
Euer Bürgermeister
Sir Roland

Zweiter Akt:
Bei der Präsentation der Wappen am neuen Hauptplatz von Vienne.

1: sehr geehrte Damen und Herren, ich heiße sie herzlich willkommen, hier am prächtigen Hauptplatz von Vienne mit direktem Blick auf den wunderschönen Zentralpark. Wie ich feststelle hat sich die stadt prächtig entwickelt und ...
(etwas abseits:)
10: immer diese selbstbeweihräucherungen. könnten wir bitte zur sache kommen, ich hab nicht ewig zeit.
8: herr stink, es freut mich nicht zu sehen, dass sie ihren posten behalten haben. wie kommts? haben wir ein paar tausender übern tisch wandern lassen.
10: des darf do net woar sein, DIE is a no do. und nein, i hob niemanden bestochen, des liegt ganz alein an meinem überragenden können, frau betula.
8: und der regt sich üba selbstbeweihräucherung auf. sie san kan deut besser. ach was, abgrundtief schlechter sans als unser lieber herr bürgermeister.
10: schleimer!
8: sans net so kindisch. ober wo i recht hob hob i recht. sie san einfach des letzte.
10: ich muss doch bitten, des hob i net nötig mit einem solchen wei-
8: jetzt sans amal ganz ruhig, herr stink oder solch ich sie wegen amtsbeleidigung anklagen. immerhin bin i beamte und leute im auftrag der stadt darf ma net beleidigen.
10: homs scho wieder an paragrafen auswendig glernt? ihnen is scho a bissl fad im hirn.
1: entschuldigung ihr beiden, könntet ihr bitte ruhig sein.
8: aber natürlich lieber herr bürgermeister.
10: schleimer!
8: net scho wieder. er hot einfach schon wieder mit seinen beleidigungen angefangen. das macht er die ganze zeit, herr bürgermeister.
1: diskutieren sie das nachher aus. jetzt aber bitte ruhe.
10: aber bürgermeister, die frau is einfach nervtötend. wieso homs die ins neue team glassen?
8: und wieso diesen ungehobelten kerl?
1: des is einfach so: es is lustig ihnen zuzuhören. do hob i des gefühl, i hät meine kinder guart erzogen. und wenns noch mehr probleme habs, gehts zum psychologen und damit basta. wenn ich nun bitten dürfte.
8: das liegt sicher an ihnen.
10: wos liegt an mir?
8: na das der burgermaster meint, wir würden uns wie kindergartenkinder benehmen.
10: natürlich! i bin schuld. na wer den sonst. doch nicht die gnädige dame. nicht doch. der stink is, immer der stink. is irgendwo wos passiert, woars der stink. is irgendwos net in ordnung, woars der stink.
1: RUHE! ihr selbstmitleid ist nicht zum aushalten herr stink. und sie, frau betula, haltens einfach ihren mund und gießens die blumaln oder tuarns sonst irgendwos ober gegans ma net auf die nerven!
8: jetzt isa auszuckt, und alles wegen ihnen.
1: RUHE!
8: jaja, bin ja schon still.

Dritter Akt:
Nun endlich, die feierliche enthüllung der Wappen und der Unionsflagge.

1: Ich präsentiere ihnen nun hiermit unsere drei Wappen und zum schluss die unionsflagge, welche für die einigkeit und brüderlichkeit unserer drei städte steht! gestaltet hat dies alles unser werter künstler Gimp, Applaus!
(applaus)
1: Als erstes das Wappen unserer Stadt BEHA:
1: Wie sie sehen, steht das wiener wappen in der mitte für unser großes vorbild, die stadt wien, die blaue fläche unten für den see welcher wohl das wichtigste naherholungsgebiet der stadt ist, das grüne darüber für die wunderbare natur und die blaue fläche oben für den himmel und den frieden. die vier punkte symbolisieren die vier stadtteile: downtown, resident district, new district und die industriezone.
(applaus)
10: naja, vom hocker hauts mich nicht gerade.
8: ach was, schön ists doch, das viele grün, der blaue himmel. die natur eben.
10: das meinte ich doch.

1: weiter gehts mit dem wappen unserer zweiten stadt Vienna.
1: wie sie hier sehen können liegt der schwerpunkt auf der industrie, im vordergrund ist der strand und das meer zu erkennen.
10: na bitte, des is scho viel mehr nach meinem geschmack. herrlich, diese schlote, wie sie sich in den himmel strecken. zum anbeten!
8: schrecklich, einfach nur schrecklich. kein einziger hinweis auf den wunderschönen zentralpark. tztz.

1: und nun kommen wir zum wappen dieser stadt, der jüngsten stadt: Vienne.
1: das augenmerk des künstlers lag hier auf den bergen. anscheinend gefiel ihm auch der wahrhaft wundervolle sonnenaufgang gut. wie die vorherigen gut gelungen!
10: jaja, natürlich. alles wunderbar. in welcher traumwelt lebt der eigentlich?
1: das hab ich gehört herr stink!
10: mir egal. soll hören was er will.
1: das hab ich auch gehört.
10: ach, was sie nicht sagen?
1: genau, was ich nicht sage. und jetzt seins wieder leise.

1: nun ja, zu guter letzt die unionsflagge:
1: beginnen wir mit dem hintergrund: die einteilung in rot und weiß kommt wieder von unserem vorbild Wien, die sonne steht für die aufblühende Wirtschaft, die hervorragende Lebensqualität und die hoffentlich hohe zufriedenheit der bevölkerung.
10: hehe, er hat wirtschaft vor lebensqualität gesagt.
8: als würde das was bedeuten. trotzdem herr bürgermeister, sie sollten sich was schämen.
1: ich schäme mich überhaupt nicht. sie sollten sich schämen, weil sie einfach net hören können. aber nochmals, zum mitschreiben: R-U-H-E! danke.
10: bitte.
1: danke.
10: immer doch.
1: gern geschehen.
10: war mir eine ehre.
1: mir auch.
10: freut mich.
1: schön mich au- was soll der blödsinn? ruhe hab ich gesagt.
10: aber diesmal hab nicht ich angefangen.

1: meine lieben wählerinnen und wähler, ich hoffe ihnen gefallen die wappen und die flagge genauso gut wie mir. ich wünsche ihnen noch einen angenehmen tag und viel erfolg in dieser neuen stadt.
(applaus)

Vorhang fällt.
danke.


weitere bilder zu vienne:
hauptplatz:

zentralpark:


ich hoffe euch gefällt auch das neue design, siehe zb erste seite.
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« Antworten #50 am: 14. März 2010, 21:32:04 »

schön witzig, wie ich es mag ^^

die Bilder sehen auch gar nicht so schlecht aus
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Der CXS-Drache

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« Antworten #51 am: 15. März 2010, 12:29:01 »

Hehe, wie üblich gut geschrieben Grin
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sir roland

Bürgermeister
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« Antworten #52 am: 22. März 2010, 20:49:51 »


Mitwirkende:
ma1: magistratsabteilung für allgemeines und höheres - sir roland
ma5: magistratsabteilung für infrastruktur und sicherheit - Werner Asfalt
ma9: magistratsabteilung für stadtentwicklung - Julia Klein
ma11: magistratsabteilung für geld und noch mehr geld - Geld Sack

Erster Akt:
Wahl der Stadtverwalter, heute jener für BEHA. Wahlveranstaltung im Zentralpark. Kandidaten sind Werner Asfalt, Julia Klein und Geld Sack. Die Menschenmassen drängen sich vor dem Podium.

(der Bürgermeister Sir Roland tritt vor zum mikrophon)
1: Räusper
5: ein fabelhafter start. ein wahrer meilenstein in der kommunikationspsychologie.
1: ähm.
5: wird ja immer besser, wer isn ihr sprachtrainer herr bürgermeister?
1: das geht sie nix an. darf ich jetzt beginnen.
(eisverkäufer im Publikum - Kurz: E)
E: Eis, frisches Eis. Erdbeer, Banane, Schokolade, Vanille! Nur einen Euro pro kugel.
1: dürfte ich jetzt um ruhe bitten.
E: Eis im Becher oder doch traditionell. 1 Euro pro Kugel. Erdbeer, Banane, ...
1: Liebes Volk, liebe Wählerinnen und Wähler ich möchte ihnen nun unser neues ...
E: Eis, das beste Eis der Stadt ...
1: ... vorstellen.
5: Wie war das in der Mitte.
1: "ich", wieso?
5: nein ich meinte das nach "neues", der Eistandler war zu laut.
1: ach so, unser neues Amt, die Stadtverwalter, sagte ich.
E: Eis, heute nur ein Euro die Kugel.
1: Lieber Eisverkäufer, wären Sie so nett ihr Eis etwas leiser zu bewerben?
E: Wos is?
1: Sie sollen bitte etwas leiser sprechen. Ich möchte etwas sagen.
E: I soll leisa sein? Woins ma wos vorschreibn? Wer san sie eigentlich? die polizei?
1: ich bin der Bürgermeister.
E: na sie wähl i nimmer.
1: ich stehe gar nicht zur wahl.
E: aso sie san a Diktator. na wenn des so is.
1: des is ober net so. und wenn sie jetzt so nett wären leise zu sein.
E: jojo is ja schon guart.
1: danke. Nun liebens volk, darf ich den ersten Kandidaten für den Posten des Stadtverwalters von BEHa vorstellen: Werner Asfalt. Kommen sie vor, Herr Asfalt.
5: danke.
E: Eis, frisches Eis.
1: Sans jetzt endlich gu -piep-.

Zweiter Akt:
Die Rede von Werner Asfalt (5).

5: Liebes Volk, liebe Wählerinnen und Wähler.
1: sie müssen nix von einfallsreichtum reden.
5: danke, des wollt i wissen. ermutigt mich sehr. vergessen sie nicht, des is meine erste rede vor publikum.
1: is ja gut. redens weiter.
5: Wenn Sie mich wählen garantiere ich Ihnen, dass es mit dieser stadt steiler bergauf geht als es je der fall war. vorallem den mittelstand und die ärmere bevölkerung werde ich fördern. kleinbetriebe und high tech industrie ist die zukunft und muss daher auch gefördert werden. schulen und andere bildungseinrichtungen werden unter meiner führung errichtet werden. das gesundheitssystem wird verbessert, parks werden errichtet und der öffentliche verkehr wird ausgebaut. dafür stehe ich mit meinem namen. dafür werde ich kämpfen. und wir werden es schaffen. Wählt Werner Asfalt!
9: und wo wollens das ganze geld hernehmen? vom geldbaum? i glaub die betula hot noch nix dergleichen gezüchtet. sie sind ein traumtänzer mein Herr.
5: is schon gut. schau ma mal wers besser könnte. Sie etwa? da könnts ja meine großmutter besser.
9: redens fertig, i will auch endlich drankommen.
5: mein erstes augenmerk wird auf dem verkehr liegen. dies ist die größte schwachstelle. möglichst schnell muss das bussystem ausgebaut werden. weitere verkehrsmittel folgen hoffentlich bald. in diese richtung wird bei mir die forschung enorm unterstützt werden. im großen und ganzen wird es aber uns allen zugute kommen. nun gebe ich weiter an unsere möchtegernstadtverwalterin Julia Klein.
1: etwas mehr freundlichkeit bitte.

Dritter Akt:
Die Rede von Julia Klein (9).

9: Liebes Volk, unter meiner Führung wird sich die stadt prächtig entwickeln. vorallem frauen werden mehr rechte und gleichberechtigung bekommen.
5: immer diese Frauen.
9: ähm. aber natürlich ist dies nicht mein einziges anliegen. mein augenmerk liegt auf dem wohnbau. es ist nötig für die unzähligen zuwanderer sowie die ankömmlinge aus unserer aufgegebenen stadt endlich ordentliche wohnungen zu errichten. dies soll nicht nur die lebensqualität dieser leute fördern sonder auch die der bereits hier ansäßigen. BEHA ist eine offene stadt, gastfreundschaftlich und jeder ist hier willkommen. sollte dies bisher nicht der fall sein dann wird dies mit mir als Stadtverwalterin geschehen.
11: unglaublich wie nichtssagend. hab ich das richtig verstanden, ausländer sollen die besten bedingungen erhalten und die inländer nicht?
9: alle sollen die besten bedingungen erhalten.
11: und sie haben also den geldbaum gezüchtet? ich bin budgetverwalter, ich weiß von was ich spreche. die kassen sind leer, der handel am limit. mehr geht nicht.
9: sie schwarzmaler. durch unsere verwaltungsreform ist wieder geld da.
11: wos hom sie gnommen. des will i a hom.
9: sehr lustig. der witz is scho so oid, dass er an boart hot.
11: na und der is ja viel neuer.gh
E: Eis! Banane, Erdbeere, Vanille ...
9+11: RUHE.
E: tschuldigung
11: sie wern schon sehen, aber jetzt san ja noch sie am reden.
9: ganz richtig. Wählt mich, Julia Klein und ich sorge für ein besseres BEHA!
11: wer will das nicht.

Vierter Akt:

Die Rede von Geld Sack (11).

11: Liebes volk. Wir befinden uns in schweren Zeiten, es ist an der Zeit zu sparen wo es richtig ist, aber gleichzeitig müssen wir die Gebiete fördern, welche uns und der Wirtschaft gut tuen.
9: gornet so schwarz wie i dochte. aber schau ma mal.
11: schaun tuart ma mit den augen. also mund zu, es zieht.
9: "Mund zu, es zieht", immerhin geb ich nicht nur heiße luft von mir.
1: etwas mehr freundlichkeit wär angebracht.
11: Danke, Herr Bürgermeister. Gespart werden muss in dieser stadt weiterhin an der verwaltung. es wurde zwar die führungsetage reduziert, doch die behörden sind noch immer aufgebläd und übertrieben monströs. hier ist es extrem wichtig zu reduzieren und zu sparen. weiteres muss es jedoch steuersenkungen geben ...
5: des können sie doch gornet beeinflussen. des obliegt allein dem Bürgermeister.
1: da hat er nicht unrecht.
11: hatten wir nicht ausgemacht, dass sie sich heute nicht einmischen?
1: trotzdem verzapfen sie hier blödsinn.
11: na und, es ist eine wahlkampfveranstaltung. hom sie schon mal an politiker gsehn, der im wahlkampf die wahrheit sagt?
5: ja ich!
11: geh bledsinn, sie san a lügner wie wir alle!
5: das lass ich mir nicht bieten. nicht vor den wählern.
11: vor denn wählern, immer vor den wählern. als würden die des net scho wissen.
5: sie sama zwieder.
11: beruht wohl auf gegenseitigkeit.
5: kann mal wohl sagen.
1: ruhe die herren. bitte um ruhe. so beruhigen sie sich doch.
11: ruhe auf den billigen plätzen.
1: jetzt reichts. auseinander mit euch. des is jo wie im kindergarten mit euch.
E: Eis, frisches Eis!
1: Aaaaaaah!

Vorhang fällt.
danke.


Wie die Wahl ausgeht erfahrt ihr beim nächsten mal oder wollt ihr eine abstimmung im forum?

Beha:

Vienna:

  « Letzte Änderung: 25. März 2010, 19:25:34 von sir roland » Gespeichert


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« Antworten #53 am: 22. März 2010, 21:30:19 »

der Eisverkäufer ist das beste ^^

ansonsten auch schön witzig, wie ich es gewohnt bin ^^
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Der CXS-Drache

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« Antworten #54 am: 23. März 2010, 00:38:32 »

Grins²

Schön nur schade dass keine Bilder dabei san^^
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sir roland

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« Antworten #55 am: 25. März 2010, 19:26:15 »

wie angekündigt sind jetzt in kapitel 9 bilder von BEHA und Vienna.
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Der CXS-Drache

561459087
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« Antworten #56 am: 25. März 2010, 19:38:11 »

Supa, danke. Jetz semma wieda a bisserl wos von de hearlichn Städt.
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sir roland

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« Antworten #57 am: 03. Mai 2010, 14:35:33 »

Aufgrund sehr schöner journale in letzter zeit hab ich auch mal wieder cxl ausgepackt und sie da, es machte spaß vienne weiter zu bauen. die stadt ist gerade zu explodiert und daher wird zum ersten jubiläumsjournal eine tour durch die jüngste und auch noch kleinste stadt gemacht.

genau will ich mich nicht festlegen, aber es wird wohl schon bald so weit sein (ein eheres bald als ein mc-bald)

roland
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Der CXS-Drache

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« Antworten #58 am: 03. Mai 2010, 15:14:21 »

 Hey Super  <<Sagt alles
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« Antworten #59 am: 03. Mai 2010, 19:48:53 »

KAPITEL 10.1
VIENNE - eine Stadtbesichtigung der anderen Art

Mitwirkende:
ma1: magistratsabteilung für allgemeines und höheres - sir roland
s: Sekretär Klein Kopf
p: Polizist
x: diverse

Erster Akt:
In der Bürgermeistervilla.
Bild vom Bürgermeistervilla-Hügel aus.
und bei nacht

S: Herr Bürgermeister, finden Sie es wirklich eine gute Idee sich als Obdachloser zu verkleiden? Es ist ein Kostümfest der gehoben Klasse und keine Kinderfaschingsparty.
1: Reden Sie mir nix drein. Ich bin der Bürgermeister! Vor mir hat man achtung zu haben, egal wie ich ausschau.
S: Mag sein. aber man erkennt sie kaum. wenn ichs nicht wüsste, würd ich sie glatt rauswerfen.
1: Kommen Sie ja nicht in versuchung! Sonst sind sie einen Kopf kürzer, Kopf!
S: Sind Sie fertig her Bürgermeister? Es wäre Zeit, der Weg von der Villa zum Rathaus ist breit und beim heutigen Verkehr ...
1: Nicht schon wieder dieses Thema. Für den verkehr bin nicht ich zuständig.
S: Herr Bürgermeister, sie sind Bürgermeister, sie sind für ALLES zuständig.
1: Jaja, ist schon gut. Fahr ma?

In der Garage der Bürgermeistervilla. Der Sekräter holt noch etwas aus dem Arbeitszimmer. Bürgermeister allein in der Garage.
1: Wo bleibt den dieser Kopf? Wir kommen noch zu spät.
Der Bürgermeister macht einen Schritt zurück, stolpert, fällt und haut sich mit dem Kopf an einem Eck an.
1: huch, was war das den. Was mach ich hier überhaupt? WER BIN ICH???

Zweiter Akt:
der bürgermeisterteil.
Vor der bürgermeistervilla.
1: nach meinem Gwand zu urteilen muss ich a Sandler sein. Komisch, wie komm ich da bloß so na an a so schenes haus? Egal, ich hab hunger und da gibts nix zum Essen.
Der Bürgermeister begibt sich auf den weg ins tal.
1: Sodala, wo sam ma da? mmmh, kommt mir bekannt vor. genau des is der "Öffi Plaza", der große busknotenpunkt. da treiben sich nur lauta zwielichte gstalten uma. aber wort a mal. bin i des net a? (blickt an sich hinunter). na eigentlich nicht. des loch im schuh macht sich doch ganz gut.
Öffi-Plaza von oben

Geht weiter richtung Nord-Westen. Trifft auf eine Tunneleinfahrt, denn "East Mountain Tunnel" - verbindung zwischen den zwei reichen stadtzentren.
eines der reichen gebiete
im hintergrund das andere

1: Mei, wos do wida los is. der verkehr is zum kotzen. der bürgermaster von dem kaff ghört amal ordntlich abgesetzt. ein unfähiger kerl muss des sein.
Schreitet auf die kreuzung. Geschätzte fünfzig autos bremsen sich ein, ein mini knallt auf einen ford.
P: Dürft i wissen wos in sie gforn is?
1: Nix, wieso? i bin doch nur übert straßen gongehn.
P: schaun durma ober net, oda?
1: schaun? mmmh, mir kummt vor als wär i des nie gewohnt gewesen "zu schauen". woher kommt des?
P: Des is ma wurscht. Sie kommen jetzt auf jeden fall amal mit. Dann schau ma weiter. Dürft i sie in meine luxuslimosine bitten?
1: in diese schrottlaube? sicher nicht.
P: Herst! SIE SAN A SANDLER! ich bin polizist! und jetzt steigens ein.
1: ober sicher nicht! ich bin ... tja, wer bin ich überhaupt?
P: A Vollkoffa san sie. und jetzt rein.
Der Bürgermeister alias obdachloser fährt sich mit dem handrücken übers gesicht. etwas schminke und der aufgeklebte bart gehen runter.
1: na sowas.
P: na sowas.
1: na sowas aber auch.
P: aber wirklich.
1: Wirklich überraschend.
P: tatächlich, sehr überraschend.
1: kann ich gehn?
P: mmh? sicher sicher.
der bürgermeister geht. verschwindet ums nächste eck.
P: egal wos des für a bort is, sie kuman jetzt mit. Äh, wo san sie genau? He! Stopp! stopp!

der sekrätersteil.
der sekräter kommt in die garage, niemand da.
S: Herr Bürgermeister? Herr Bürgermeister? Wo san sie? Kommens raus, sie san ka klans kind mehr. Verdammt noch mal, wo is a den?
schaut vor die garage, niemand mehr da.
S: Komisch. Sehr komisch. na egal, wort ma mal.

1 stunde später.
S: sollt ich mir sorgen machen. nein, der plasmafernseher is riesig, die nascherein unendlich, der massagesessel herrlich. was will man mehr?

2 stunden später.
S: naja, jetzt wirds bedenklich. aber egal, solang das bier nicht aus ist.

3 stunden später.
S: schön blöd. jetzt ist die kostümparty fast aus und der bürgermeister ist immer noch nicht da. vielleicht sollt ich die polizei rufen? ach was, das hat zeit.

4 stunden später.
S: gut! jetzt ruf ich die polizei. mmmh, polizeinummer? mmmh? 123?
tippselt.
X: Grüß Gott beim Sorgennotruf. Was ist ihr anliegen. sollten sie an einer brücke stehen - nicht springen.
S: der bürgermaster ist weg!
X: alles ist wieder regelbar. bleiben sie ruhig. überlegen wir uns gemeinsam eine lösung für ihr problem.
S: nun, vielleicht die suche starten.
X: bloß keine übereilten reaktionen. setzten sie sich und denken sie noch einmal nach. ist es wirklich nötig schluss zu machen?
S: äh? egal, ja ich werde darüber nachdenken. danke
legt auf.
S: mmmh. wenns die polizei sagt.
lehnt sich zurück, döst.

5 stunden später.
S: des wor ober net die polizei, oda? also nochmals. polizeinummer? 131!
tippselt.
X: Hallo, Oida! wie gehts da? Kum azähl ma deine problems.
S. Der Bürgermeister is verschwunden.
X: Is ja ur supi! freie bude wenn da master weg is. wo is des prob?
S: Nun, ich weiß nicht wo er is.
X: Is ja mega supi geil. weg! kum moch a party!
S: danke.
X: is guart.
legt auf.
S: na wenns die polizei sagt.
lehnt sich zurück.

6 stunden später.
S: des wor scho wieder net die polizei, oda? die nummer! die NUMMER! aha! 133!
ruft an.
P: Polizei, wer stört?
S: na endlich! so unfreundlich kann nur die polizei sein.



FORTSÄTZUNG DIESES KAPITELS FOLGT.
Wie gesagt, ein jubiläumskapitel, das ist nun mal lang.

noch bilder!!!
skyline mal anders
skyline ganz normal
(fast) die ganze stadt

im vordergrund: die alten vororte (stadtbeginn), erste hochhausebene = erstes stadtzentrum mit angrenzendem rathaus, dahinter zweite hochhausebene und im hintergrund berge
hotel und skyline, hotel steht direkt am Öffi-Plaza
ein altes bild, noch ohne zweitem hochhauszentrum

und die stadt von oben (auch einmal anders):
hightech gebiet, dazu nächstes mal mehr

mehr platz für mehr einwohner

erstes hochhausviertel mit zentralpark und rathaus

nobel!

weniger nobel.

gestalterische aufbereitung (kapitelstart etc) kommt in den nächsten tagen, kapitel 10.2 hoffentlich auch!


  Gespeichert


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